Mutterliebe braucht Mut

Mütter wollen immer das Beste für ihre Kinder. Und geben dafür viel. Manchmal sogar den Verzicht auf das tägliche Zusammensein mit ihrem Kind!

Meine Mama kommt - Mutterliebe braucht Mut

Aus Liebe macht man viel. Und eine Mutter alles Menschenmögliche. Und manchmal auch alles Menschenunmögliche. Mutterliebe. Das Wort weckt so viele Bilder. Und bei jeder Mutter sofort das Gefühl der tiefen Verbundenheit zu ihrem Kind. Manche Mütter verzichten sogar aus Liebe zu ihren Kindern auf das tägliche Zusammenleben mit ihnen. Auch wenn es ihnen das Herz zerreißt. Und sie sich zusätzlich immer wieder dafür rechtfertigen müssen. Warum ist denn Dein Kind nicht bei Dir? Da stimmt doch etwas nicht? Viele Fragezeichen im Gesicht, wenn Außenstehende auf die selten gelebten Familienmodelle blicken, die nicht die „Jeden-Tag-Mama“ vorsehen. Sei es, weil sich die Eltern für das Wechselmodell entschieden haben und das Kind abwechselnd eine Woche bei der Mama, eine Woche beim Papa lebt. Gerne werden diese Mütter als „Teilzeitmutter“ betitelt. Als würde die Mutterrolle aufhören, sobald das Kind nicht nur im eigenen Haushalt lebt! Besonders große Fragezeichen aber tauchen auf, wenn das Residenzmodell gewählt wird – nur eben andersherum als in 90 Prozent der Fälle, in denen das Kind bei der Mutter wohnt. Eine Mutter, die nur alle zwei Wochen ihr Kind am Wochenende sieht? Und die Mutter lebt nicht einmal im gleichen Ort, sondern hunderte Kilometer entfernt?

 

Die Mutter lässt los, das Kind findet Halt

Selbst für viele Menschen, die für absolute Gleichberechtigung sind, ist dies unvorstellbar. Doch es ist Realität. Manchmal muss die Mutter weit weg ziehen und möchte ihren Kindern nicht zumuten, sie aus dem gewohnten Umfeld zu reißen. Oder aber die Mutter kann den Kindern alleinerziehend nicht in dem Maße Unterstützung bieten, wie es der Vater kann. Viel zu selten erfahren diese Mütter Zuspruch und Anerkennung. Dafür, dass sie für ihre Kinder das Beste wollen. Zu ihren Gunsten entscheiden. Und für sie da sind. Nicht jeden Tag vor Ort, aber in Gedanken, am Telefon und immer wieder am Wochenende.

 

Die Mutter fliegt aus, der Vater fliegt ins Nest

Es gibt auch Mütter, die den Alltag mit ihren Kindern teilen und dennoch in regelmäßigen Abständen zu einem großen Opfer bereit sind. Im Zuge des Nestmodells quartieren sie sich selbst zum Beispiel alle zwei Wochen aus ihrer eigenen Wohnung aus, damit der Vater mit den Kindern das Wochenende in ihrer Wohnung verbringen kann. Die Mutter überlässt dem Ex-Partner den eigenen Rückzugsort mit allen privaten Dingen, damit die Kinder in der vertrauten Wohnung Zeit mit ihrem Papa verbringen können. Ein komfortables Nest für die Kinder, eine Zerreißprobe für die Mutter. Und eine Herausforderung für die Unterbringung der Mutter in dieser Zeit. Denn wer sich nicht noch eine dritte Wohnung leisten kann, der braucht einen anderen Ausweichort. Das kann ein neuer Partner der Mutter sein. Doch wenn es den nicht gibt, was dann?

 

Unterstützung für den eigenen Weg

Ein Hoch auf all die Mütter, die oft an ihre Grenzen gehen – aus Liebe zu ihren Kindern! Wir Flechtwerker haben großen Respekt vor den individuellen Wegen, die die Mütter gehen. Was wäre das passende „Muttertagsgeschenk“?  Wir freuen uns, wenn wir bei großer räumlicher Distanz zum Kind oder im Falle des gelebten Nestmodells mit kostenfreien Übernachtungen bei ehrenamtlichen Gastgebern helfen können. Und auch Ihr könnt die Mütter unterstützen! Zum Muttertag starten wir eine Spendenaktion für fünf Sozialplätze bei betterplace.

 

Suchst Du auch nach einer Lösung für Dich und Dein Kind? Gastgeber am Wohnort des Kindes oder ein Kinderzimmer auf Zeit, wo Du in Ruhe mit Deinem Kind spielen kannst? Melde Dich am besten gleich an beim Programm Meine Mama kommt! Und schon bald begrüßen wir Dich mit einem „Willkommensanruf“.

 

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Danièle Böhm

Autor: Danièle Böhm

PR & Marketing Referentin