Mittellose Väter?! – Gibt es nicht!

Mittellose Väter gibt es natürlich! Nach der Trennung oder Scheidung fehlt es ihnen Monat für Monat an Geld …

Mein Papa kommt Vater und Sohn beim Rasieren

Die Väter müssen nicht nur für die Unterhaltskosten des Trennungskindes entsprechend der Düsseldorfer Tabelle aufkommen. „Trennungskinder“ haben zusätzlich zum Recht auf Unterhalt auch noch ein Recht auf monatlichen Umgang.

 

Niemand fragt dabei, ob der mittellose Vater am selben Ort lebt wie das „Trennungskind“ oder ob er wegen des Anreiseweges von 500 km zum Kind nun außer dem Kindesunterhalt auch noch Hotelkosten zu zahlen hat. In keiner Statistik wird in Deutschland derzeit erfasst, wie viele Väter den Umgang mit ihrem Kind über weite Entfernungen quer durch die Bundesrepublik gestalten.

 

Für einen Vater aus Chemnitz mit Kind in München bedeuten das monatliche Hotelkosten, die in der Berechnung des Kindesunterhalts jedoch nicht berücksichtigt werden. Da wird man natürlich schnell zum „mittellosen Vater“ und die Gefahr des Bindungsabbruches zwischen Kind und getrennt lebendem Vater ist enorm!

Mittellose Väter?! – Gibt es nicht!

Damit Kinder die Gewinner sind, darf die Bindungssicherheit von Kindern nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Erst recht nicht nach der Trennung ihrer Eltern. Nach Trennung und Scheidung sind Mutter und Vater für das „Trennungskind“ der wichtigste Garant für Bindungssicherheit. Das Kind braucht die Erfahrung der Verlässlichkeit von Beziehungen mehr als alles andere.

 

Wir glauben tatsächlich, dass es aus Sicht des „Trennungskindes“ gar keinen mittellosen Vater gibt… Denn er hat große Schätze im Gepäck, wenn er sein Kind besucht: Der immer zuverlässige Anruf nach der Sandmännchen-Sendung… Das Wiederkommen, obwohl es letzten Monat Streit gegeben hat… Neben dem Kopfkissen Teddys Schlafsack aus Papas altem Socken… Mit Papa den Rasierapparat ausprobieren, obwohl man erst drei Jahre alt ist… Der Sprung in Papas Arme, wenn man hoch hinaus geklettert ist… Getragen werden, auch, wenn man schon „zu groß“ ist… Wenn das gelingt, haben Kinder keinen mittellosen Vater.

Den größten Goldschatz bekommt das Kind

Denn bei jedem Umgangsbesuch bringt der Vater seinem Kind den größten Goldschatz mit, den es von Mutter und Vater bekommen kann: „Bindungssicherheit“!

 

Damit das gelingt, brauchen Kinder mit zwei Elternhäusern mehr als Mutter und Vater. Wir von Flechtwerk 2+1 bieten Vätern oder Müttern bundesweit mit unseren ehrenamtlichen Gastgebern ganz pragmatische Unterstützung an.

 

Es darf uns nicht egal sein, unter welchen Bedingungen Kinder nach der Trennung über weite Entfernungen mit Mutter oder Vater verbunden bleiben. Weil Bindungssicherheit für Kinder der größte Schatz auf Erden ist. Auch wenn man einen mittellosen Vater hat.

 

Wenn Du unser Coaching oder unser Besuchsprogramm nutzen möchtest, dann melde Dich am besten gleich an! Und schon bald begrüßen wir Dich mit einem „Willkommensanruf“.

 

Zur Anmeldung

Annette Habert

Autor: Annette Habert

Initiatorin & Gesellschafterin