Umgangskosten-Rechner

Berechne hier, wie viel Du mit „Mein Papa kommt“ sparen kannst.

Hast Du auch immer hohe Übernachtungskosten, wenn Du Dein Kind besuchst? Das muss nicht sein!

Mein Kind lebt km entfernt von mir. Ich besuche es ungefähr mal im und reise mit an. Für die Übernachtung zahle ich pro Besuch ca. €.

Geld sparen mit „Mein Papa kommt“*

Väter, – und auch Mütter – die nach Trennung oder Scheidung in großer räumlicher Distanz zu ihrem Kind leben, leiden unter einer hohen finanziellen Belastung. Zusätzlich zu den Unterhaltskosten entstehen für die pendelnden Väter hohe Kosten zur Realisierung des Umgangs. Zu den Mehrkosten und dem Mehraufwand für den Umgang gehören neben der Verpflegung und Freizeitgestaltung während des Treffens mit dem Kind auch die Fahrtkosten und Übernachtungskosten.

Hotels zu teuer für Umgangswochenenden

In der Wohnung der Kindesmutter können die Trennungsväter meist nicht übernachten. So bleiben den Vätern nur kostspielige Unterkünfte wie Hotels oder Pensionen. Das Hotel als Umgangsort ist kein Schnäppchen. Zudem bieten Hotels und Pensionen nur eine anonyme Übernachtung. Airbnb, Couchsurfing & Co bieten eine Alternative zum Hotel. Auf Dauer sind jedoch auch Buchungen über Airbnb für die Väter zu teuer und in ländlichen Gebieten finden sich kaum Anbieter. Couchsurfing und andere Hospitality Exchange Networks bieten eher ein studentisches, provisorisches Ambiente für kurze Aufenthalte in fremden Städten. Das kostenfreie Übernachten bei Couchsurfing ist für einen Vater sicher keine Dauerlösung, da es keine verlässliche Lösung bietet und auch nicht gerade altersgerecht ist. Außerdem ist auch Couchsurfing auf dem Lande nicht sehr verbreitet. Diese Arten des preisgünstigen Wohnens auf Zeit sind somit nicht geeignet für Umgangswochenenden.

Verlässliche und kostengünstige Unterkünfte für Umgangswochenenden

Das gemeinnützige Unternehmen Flechtwerk 2+1 unterstützt durch das Programm „Mein Papa kommt“ Väter oder Mütter, die weit zu ihrem Kind anreisen müssen, um den Umgang wahrnehmen zu können. „Mein Papa kommt“ vermittelt pendelnde Väter an ehrenamtliche Gastgeber am Wohnort des Kindes, bei denen sie kostenfrei in einem Gästezimmer übernachten können. Die Väter schlafen nicht in einem anonymen Hotel, sondern bei Gastgebern, die ihnen eine private Rückzugsmöglichkeit am Umgangsort bieten und sie darüber hinaus in ihrer Vaterschaft wertschätzen.

Umgangskosten-Rechner von „Mein Papa kommt“

Mit dem Umgangskosten-Rechner von „Mein Papa kommt“ können „Langstreckenväter“ einfach ausrechnen, wie hoch der durchschnittliche finanzielle Aufwand zur Realisierung des Umgangs mit dem Kind jeden Monat ist. Zudem errechnet der Umgangskosten-Rechner auch den Betrag, den Trennungsväter durch eine Premium-Mitgliedschaft bei „Mein Papa kommt“ sparen können. Denn Mitglieder, die das Besuchsprogramm von „Mein Papa kommt“ nutzen, zahlen monatlich nur 12,- EUR anstatt eine hohe Hotelrechnung. Und Premium-Mitglieder, die am Papawochenende mit dem Fernbus zu ihrem Kind reisen, erhalten von Flechtwerk 2+1 einen Flixbus-Gutschein und damit zusätzlich einen 10%-Rabatt auf jede Fahrt. Allein mit dieser Ermäßigung rechnet sich für Premium-Mitglieder häufig bereits der Mitgliedsbeitrag von „Mein Papa kommt“, da sie bei der monatlichen Reise zum Kind mit dem Fernbus hin und zurück 12,- EUR oder mehr sparen. Mithilfe des Umgangskosten-Rechners von „Mein Papa kommt“ können Interessierte in wenigen Sekunden ausrechnen, um wie viel sie ihre individuellen Kosten reduzieren können. Die Ermittlung der durchschnittlichen Mobilitätskosten mit dem Auto, der Bahn oder dem Fernbus übernimmt dabei ganz komfortabel der Umgangskosten-Rechner. Mit einem Klick werden die aktuellen Ausgaben zur Umgangsrealisierung und die möglichen Einsparungen durch das Programm „Mein Papa kommt“ deutlich.

 

*Das Programm „Mein Papa kommt“ vermittelt Vätern/Müttern, die weit von ihren Kindern entfernt leben,  ehrenamtliche Gastgeber und „Kinderzimmer auf Zeit“ am Wohnort des Kindes.

Einladung ins Familienministerium

Nach der Trennung der Eltern muss das Koordinatennetz der Familienmitglieder ein tragfähiges Flechtwerk bleiben.

Damit das auch für Eltern und Kinder gelingt, die nach der Trennung über weite Entfernungen hinweg voneinander getrennt eine innige Beziehung erfahren wollen, setzen wir uns nicht nur für pragmatische Lösungen, sondern auch mit engagierter Lobbyarbeit für Kinder mit zwei Elternhäusern und deren Väter und Mütter ein.

 

Flechtwerk bringt seine Erfahrungen mit dem Thema Multilokalität nach Trennung und Scheidung in familienpolitischen Verbänden ein, wie z.B. dem Zukunftsforum Familie, dem Bundesforum Männer oder auch in Fachkreisen sowie auf bundesweiten Fachtagungen. Unser treuer Begleiter ist dabei ein kleines rotes Auto, das die Visitenkarten unserer wertvollen Kontakte sammelt. Im September hat es sich von München aus auf die Reise in die Hauptstadt gemacht…

 

Familienpolitik braucht Mut

Am Weltkindertag hatte Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley auch Flechtwerk 2+1 zum zweiten Zukunftsgespräch „Gemeinsam getrennt erziehen“ nach Berlin eingeladen.

 

Zu der Dialogveranstaltung waren Vertreter aus Väter- und Mütterorganisationen sowie zahlreiche Experten aus den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe und des Familienrechts eingeladen. Es ging dem Bundesfamilienministerium nicht darum, vorgefertigte Lösungen zu präsentieren, sondern sich im fachlichen Austausch gemeinsam auf die Suche nach konstruktiven Lösungen zu machen.

 

In der Begrüßungsrede verdeutlichte die noch amtierende Bundesfamilienminsterin Katarina Barley, dass sie sich weder als „Mütterlobbyistin“, noch als „Väteraktivistin“ verstehe, sondern dass sie sich für nötige Veränderungen in den rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für die Elternschaft nach der Trennung engagieren möchte. Wir haben eine Familienministerin erlebt, die Ambivalenzen und Polarisierungen mit Blick auf die Verletzungserfahrungen Betroffener achtet, ohne sie zum Spielball politischer Entscheidungsfindungen werden zu lassen. Sehr glaubhaft sprach sie sich dafür aus, dass die oft notwendige staatliche Unterstützung der Eltern nach der Trennung nicht zum „Brandbeschleuniger“ im Elternkonflikt werden dürfe.

 

Zentrale Frage waren gesellschaftliche Bedingungen egalitärer Elternrechte sowie nach einer sowohl für Mütter wie für Väter realisierbaren Vereinbarkeit von Elternverantwortung, Kindeswohl und Lebensqualität.

 

Wir von Flechtwerk 2+1 konnten in den Vertiefungsgesprächen die für viele Teilnehmer noch immer überraschende Perspektive von multilokalen Familien in die Diskussionen einbringen.

 

Väter sind gefragt.
Nun auch in der Familienpolitik!

Spannende Impulse aus wissenschaftlichen Vorträgen und Beispielen aus der Praxis regten zum fachlichen Austausch darüber an, wie die Bedürfnisse der Kinder mit zwei Elternhäusern künftig noch besser gewahrt werden können.

 

Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum?
Nicht nur Kinder stellen zum Glück unzählige Fragen.

 

Welche Rahmenbedingungen braucht unsere Gesellschaft, um auch nach der Trennung väterliche Fürsorge zu ermöglichen?

Wie können wir der Retraditionalisierung des Vaterbildes nach der Trennung entgegenwirken?

Wie müssen Beratungsangebote ergänzt werden, um Eltern dabei zu unterstützen, die gemeinsam getrennt erziehen wollen?

Kann eine Mediationsberatung der Eltern zur Verpflichtung werden?

Wie kann staatliche Unterstützung einen Elternteil stärken, ohne dass deshalb dem anderen Elternteil Leistungen verloren gehen würden?

 

Impulse aus der Wissenschaft

Grundlage der Diskussionen hierzu bildeten aktuelle Erkenntnisse aus der Wissenschaft:

 

Prof. Dr. Franz Petermann von der Universität Bremen erläuterte erste Ergebnisse der vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebenen Studie PETRA. Diese Studie hat das Ziel eine empirische Grundlage dafür zu schaffen, Umgangsregelungen nach einer Trennung stärker am Wohl und an den Bedürfnissen von Kindern anzupassen und Belastungen zu vermindern. Laut Petermann ergaben erste Ergebnisse der Studie, dass derzeit lediglich 28 % der getrennten Eltern eines der existierenden Angebote der Familienberatung in Anspruch nehmen. Für die nicht am Wohnort des Kindes lebenden Eltern dürfte nach unserer Erfahrung dieser Anteil statistisch noch viel geringer sein (Anm. Flechtwerk). Beratungseinrichtungen müssen sich dieser Herausforderung stellen.

 

Mit Spannung erwartet werden dürfen wohl auch die weiteren Ergebnisse der noch nicht abgeschlossenen Studie. Petermann berichtete auch von neuen Evaluationsinstrumenten, die von der Forschungsgruppe PETRA entwickelt wurden, um die Erlebniswelt und Kinderperspektive auch kleiner Kinder ab 6 Monate bis 6 Jahre besser kennen lernen und zukünftig besser berücksichtigen zu können.

 

Frau Dr. Hildegund Sünderhauf-Kravets, Professorin für Recht an der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg betonte die Notwendigkeit einer Änderung im Grundgesetz bezgl. doppeltem Wohnort des Kindes.

 

Frau Norman vom Familiennotruf München gab Einblicke in die ermutigenden Erfahrungen mit dem Programm „Kinder im Blick“, das auch wir Flechtwerker unseren Eltern empfehlen.

 

Frau Prof. Dr. Sabine Walper vom Dt. Jugendinstitut überraschte damit, dass aktuell 20 % der Kinder in den ersten vier Lebensjahren die Trennung der Eltern erleben und erinnerte im Abschlussplenum daran, dabei nicht die besonderen Bedarfe der Eltern zu übersehen, die trotz weiter räumlicher Entfernung ihre Elternschaft gemeinsam getrennt leben wollen.

 

Impulse aus der Praxis

Jobst Münderlein, Geschäftsführer von Flechtwerk 2+1, betonte im Workshop zu „Steuerungslücken und Verteilungsfragen im Steuer- und Sozialrecht“ die völlig unbefriedigende Situation hinsichtlich der Gewährung eines „Umgangsmehrbedarfs“ seitens der Behörden für getrennt lebende Eltern, die regelmäßig weite räumliche Entfernungen zu bewältigen haben, um mit ihrem Kind verbunden zu bleiben.  Annette Habert wies darauf hin, dass beruflich oder trennungsbedingte multilokale Familiensettings geänderter Öffnungszeiten der Erziehungsberatungsstellen auch am Wochenende bedürfen.

 

Wer auch immer künftig im Familienministerium für die nächste Wegstrecke die Weichen stellen wird – wir werden unser Erfahrungswissen zur herausfordernden Situation von Familien mit weiten Entfernungen einbringen!

 

In der pragmatischen Realisierung des Umgangs auch über weite Entfernungen hinweg  bietet Flechtwerk mit dem Programm „Mein Papa kommt“ bundesweit weiterhin eine einmalige Lösung. In allen anderen Fragen reihen wir uns gerne ein in eine gemeinsame wertschätzende Suchbewegung ein.

 

Kollektives Schwarmwissen nutzen

Es gilt, das Kindeswohl dabei nicht zum umkämpften Terrain werden zu lassen. Nicht erst „Swimmy“, der kleine Fisch aus dem Kinderbuch von Leo Lionni, ist schließlich auf die Idee gekommen, das kollektive Schwarmwissen zu nutzen, um sich in die Weite der Welt zu wagen.

 

Das Spektrum der Empfehlungen für einen kindeswohlorientierten Umgang für Kinder mit zwei Elternhäusern kann und muss vielfältig bleiben, Verunsicherungen eigener Positionen wagen und konträres Erfahrungswissen wertschätzen. Einfach deshalb, weil auch Familien und deren Biographien vielfältig sind. In diesem Sinne verweisen wir gerne auf eine Auswahl an Links und freuen uns auf einen weiteren zielführenden Austausch mit allen Beteiligten.

 

Vielleicht ja beim dritten Zukunftsgespräch „Gemeinsam getrennt erziehen“ in Berlin?!

 

Links:

PETRA Studie 

Urteil des Bundesgerichtshof – Az. XII ZB 601/15 / – vom 01.02.2017 

VafK – Broschüre zum Wechselmodell 

VAMV – Broschüre zum Wechselmodell

Gewinner-Comics vom Vatertag

Viele berührende Geschichten habt Ihr uns geschickt. Diese zwei haben uns am meisten beeindruckt und sind von unserem Cartoon-Zeichner illustriert worden!

 

Zum Vatertag 2017 wollten wir von Flechtwerk 2+1 zwei Vätern ihren ganz persönlichen Comic schenken. Dem Aufruf „Ein Cartoon von Dir und Deinem Kind“ sind so einige Papas gefolgt und haben uns ihre Erlebnisse geschrieben. Darunter waren lustige und auch traurige Geschichten. Die Auswahl fiel schwer. Am Ende haben wir uns für die Bildergeschichten „Lang lebe das Sparschwein“ und „Das schönste Geschenk“ entschieden. Sie erzählen, was viele andere Väter ähnlich erlebt haben. Unser Cartoon-Zeichner Marcelo hat sie wunderbar in Szene gesetzt.

 

“Cartoon mein Papa kommt“

Für immer verewigt

Die Gewinner erhalten die Mini-Comics als gerahmtes Unikat und digital – auch in einer Schwarz-weiß-Version als Malvorlage. Die Bildergeschichte wird sie immer an diesen besonderen und auch herausfordernden Moment erinnern. Dem Vater mit der Geschichte „Das schönste Geschenk“ wünschen wir von Herzen, dass sein Sohn ihn bald sehen kann. Dem zweiten Vater helfen unsere engagierten Gastgeber, dass sein Sparschwein satt wird und die Reisekosten zum Kind endlich gesichert sein können.

 

“Cartoon mein Papa kommt“

Erzählt uns Eure Geschichten!

Comics können wir aus Kostengründen erst einmal nicht mehr anfertigen lassen – leider! Aber natürlich könnt Ihr zu besonderen Gelegenheiten wie dem Schuleintritt oder dem ersten runden Geburtstag des Kindes bei uns Euren individuellen Cartoon in Auftrag geben.

 

In jedem Fall: Wir freuen uns immer sehr, wenn Ihr uns von Erlebnissen mit Euren Kindern berichtet. Schreibt eine Email an boehm@flechtwerk-ggmbh.de.

 

Von Weihnachtspannen und ungeahnten Wünschen

Wir Flechtwerker können ein „Weihnachtslied“ davon singen, wenn Heiligabend eben nicht nach Plan läuft!

Alles soll perfekt sein, wenn das Christkind kommt. Das Festessen, die Geschenke, die Stimmung. Wenigstens an diesem einen von 365 Tagen soll alles harmonisch ablaufen und jeder zufrieden sein. Doch warum sollte das gerade an den Weihnachtstagen funktionieren, wenn wir das ganze Jahr über auch herausfordernde Tage erlebt haben? Nur weil Weihnachten ist?! Dass dem nicht so ist, können wir Flechtwerker bestätigen. Aber das ist auch gut so! Denn sonst wäre jedes Jahr Weihnachten das gleiche und nichts bliebe in unserer Erinnerung. Zudem gingen ungeahnte Wünsche nicht in Erfüllung. Das wäre doch schade! Aber lest selbst, was wir Flechtwerker in unseren Familien erlebt haben:

 

Nicht auf das Datum, auf das Fest kommt es an!

Danièle Böhm
Danièle Böhm

„Wenn die Familie an Weihnachten nicht an einem Ort sein kann – oder will–, dann muss man eben zweimal Weihnachten feiern. Kein Problem! Damit ich an Heiligabend bei meiner Mutter in Südfrankreich feiern konnte, hatte ich vor einigen Jahren mit dem anderen Teil der Familie vorgefeiert. So fiel der ‚deutsche‘ Heiligabend eben auf den Samstag davor. Alles wurde perfekt imitiert: Ich hatte mit meinen Halbgeschwistern am Vormittag den Baum geschmückt und die Frau meines Vaters hatte schon seit Stunden in der Küche gezaubert. Bis sie am Nachmittag bemerkte, dass die Sahne für die Sauce fehlte. Oh Schreck! Keine Sauce für den Braten! Schuldzuweisungen über nicht erledigte Einkäufe und schlecht leserliche Einkaufslisten flogen durch die Küche. Dazu jaulte ‚Last Christmas‘ aus dem Radio. Bis mir einfiel: ‚Aber es ist doch gar nicht Heiligabend, sondern ein gewöhnlicher Samstag!‘ Sauce da, alles gut!

 

Wer erinnert sich schon an den perfekten Weihnachtsbaum?

Simon Stapf
Simon Stapf

„Im Wald ist die Größe der Tannen relativ. Das wurde meinem Opa vor über zwanzig Jahren zum Verhängnis, als er loszog, um ein hübsches Exemplar zu fällen. Die Auserwählte war wohlgeformt und die Zweige nicht zu dicht. Eigentlich perfekt. Nur war die Wohnzimmerdecke zu niedrig, wie sich zuhause herausstellte. Mein Opa war schon immer ein Machertyp, und so zögerte er nicht lange und schnitt kurzerhand die Spitze ab. Hauptsache, der Baum steht! Das sahen nicht alle Familienmitglieder so. Doch ich fand den Baum richtig cool und muss heute noch schmunzeln, wenn ich daran denkt. Wie die Christbäume in den anderen Jahren aussahen, habe ich vergessen.“

 

Wenn der Tankwart zum Christkind wird

Annette Habert
Annette Habert

„Als meine Kinder noch zur Grundschule gingen, war ich durch meine Arbeit die gesamte Vorweihnachtszeit bis einschließlich dem 24. Dezember immer sehr eingespannt. Trotzdem wollte ich meinen Kindern eine unvergessliche Bescherung bereiten! Doch als ich am Heiligabend nachmittags endlich den Baum schmücken wollte, fehlten die Kerzen! Alle Geschäfte waren bereits geschlossen. Zum Glück hatten meine Kinder nicht gemerkt, dass ich in aller Eile mit dem Fahrrad zum Shop an der Tankstelle fuhr.  Zu meinem Entsetzen gab es nur noch rosafarbene Kerzen. Mit Glitzer! Das war wirklich zu viel Weihnachtskitsch. Doch was blieb mir übrig? Ich verabschiedete mich von meiner Vorstellung eines perfekten Weihnachtsbaumes und kaufte den knalligen Weihnachtsschmuck. Und meine Tochter? Resümierte beim Zubettgehen mit leuchtenden Augen: ‚Mama, das beste Geschenk waren die Prinzessinnen-Kerzen!‘ In diesem Moment habe ich verstanden, dass die Bescherung erst perfekt für meine Kinder werden konnte, indem ich mich von meinen eigenen Vorstellungen gelöst hatte.“

 

Für ein entspanntes Weihnachtsfest

Erzählt Euch bereits vor den Festtagen im Familien- und Bekanntenkreis solche Geschichten. So wird der Erwartungsdruck kleiner und Ihr vergesst nicht das Schmunzeln – falls es zu einer Panne kommen sollte!

 

Foto: Tim Reckmann / pixelio.de

Ab auf die Insel

In diesem Sommer konnten Flechtwerk-Väter einen ganz besonderen Urlaub auf der holländischen Insel Schiermonnikoog machen. Ein Vater berichtet von seinen Erlebnissen.

Bei unserer Nutzerbefragung Ende letzten Jahres konnten wir als Dankeschön unter allen Teilnehmern einen Urlaub auf der holländischen Insel Schiermonnikoog verlosen. Die Aktion wurde möglich durch Christine und Lothar vom „Schierlicht“. Die beiden bauen momentan ein Gäste- und Seminarhaus auf und freuen sich über Urlaubsgäste. Zu unserer großen Überraschung haben uns die beiden dann im Mai angeboten, dass wir auch andere interessierte Flechtwerk-Väter einladen dürfen zu einem ganz besonderen Urlaub auf Schiermonnikoog in diesem Sommer. Die Unterkunft gibt es für die Väter und ihre Kinder gratis. Mancher hilft auch ein bisschen bei den Renovierungsarbeiten. Für die Anreise und Verpflegung kommen die Väter selbst auf. Gratis dazu gibt es viele tolle Tipps für Unternehmungen auf der Insel. Das ist ein Urlaub für Papa und Kind mal anders: mit viel Raum und Zeit für gemeinsame Entdeckungstouren zwischen Watt und Dünen und obendrein kostengünstig. Für Ulrich und seine sechsjährige Tochter Julia kam die Urlaubseinladung im Mai wie gerufen.

 

Kapitänshaus Schierlicht
Das „Kapitänshaus“ im Schierlicht wird gerade renoviert.

Das wichtigste zuerst: Wie hat Deine Tochter reagiert, als Du Ihr erzählt hast, dass Ihr im „Kapitänshaus Schierlicht“ Urlaub machen werdet?
Julia war begeistert! Ich hatte ihr im Frühjahr etwas blauäugig versprochen, dass wir Urlaub an der Nordsee machen werden. Als ich nach Unterkünften suchte, war bereits alles ausgebucht. Dann kam noch hinzu, dass mein Auto einen Totalschaden hatte und fraglich war, ob ich überhaupt einen Urlaub finanzieren könnte. Da kam das Angebot mit der kostenfreien Unterkunft auf Schiermonnikoog genau richtig. Julia war überrascht, dass wir sogar auf eine Insel fahren und in einem Kapitänshaus wohnen werden.

 

Gästehaus Schierlicht
Auch am Gästehaus im großzügigen Garten wird noch gewerkelt.

Wie lange ward Ihr dort?
13 Tage. Das war genau richtig, nicht zu lang und nicht zu kurz.

 

Wie lief der Urlaub ab und was hat Euch erwartet?
Zunächst gab es noch einen Wermutstropfen, denn wir hatten eigentlich die zweite Augustwoche geplant. In diesem Zeitraum sollten mehrerer Väter und Mütter mit ihren Kindern Urlaub im „Schierlicht“ machen. Julias Mutter hat diesem Zeitraum jedoch leider nicht zugestimmt, daher mussten wir den Urlaub vorziehen. Aber auch zu unserer Urlaubszeit war dort in der ersten Woche ein Vater mit drei Kindern und in der zweiten Woche eine Familie. Bei Christine und Lothar ist ein ständiges Kommen und Gehen der Gäste, es ist viel Bewegung. Aber genau das hat Julia gut gefallen. Besonders das Frühstück und Abendessen in größerer Runde haben wir sehr genossen.

 

Kühe auf Schiermonnikoog
Es ist nie weit bis zur nächsten Kuh auf Schiermonnikoog!

Was habt Ihr tagsüber gemacht?
Wir waren oft draußen unterwegs. Das Wetter war überwiegend gut. Und auch, wenn es am Morgen mal schlecht ist auf Schiermonnikoog, bläst der Wind die Wolken schnell weg, sodass es am Mittag schon wieder schön ist. Lothar gab uns den Tipp, dass ein Fahrradverleih extra Tandems für Eltern und Kinder anbietet. So haben wir auf dem Zweigespann die Insel erkundet, vorne Julia auf dem „Kindersitz“ und ich mit der Lenkung hinten. Die Insel bietet Natur pur. Endlose Strände und Wiesen mit vielen Kühen und Schafen. Es gibt kaum Autos, dafür umso mehr Fahrräder. Natürlich haben wir auch eine Wattwanderung gemacht und eine riesige Tüte voll Muscheln gesammelt. Und auch das Meer war warm genug, um in die Wellen zu springen. Es gibt viel zu entdecken auf Schiermonnikoog: den Yachthafen, das Museumsdorf, den Süßwassersee, an dem man nicht nur Kanufahren und Schwimmen, sondern auch wunderbar Vögel beobachten kann. An einem Tag hat uns Lothar einen Drachen geliehen, mit dem wir zum Strand gegangen sind. Da wir vorher noch nie einen Drachen in der Hand gehabt hatten, mussten Julia und ich uns sehr gedulden. Am Strand haben wir auch den alten Bus entdeckt, wo die Kinder malen können. Erst war Julia schüchtern, aber ich habe sie ermutigt, mitzumachen. Dann fand sie es ganz toll. Mit Christine sind wir auch einmal zu einem Bauernhof, wo wir Milch geholt haben. Julia konnte dort die Kälbchen sehen und beim Melken zuschauen.

 

Malaktion für Kinder Schiermonnikoog
Eine Fata Morgana? Nein, ein ausrangierter Bus stand als Malatelier für die kleinen Urlaubsgäste am Strand bereit. Julia hat natürlich auch gleich mit Pinsel und Farbe losgelegt.

Hattet Ihr auch ein besonderes Erlebnis während Eures Urlaubs?
Ja, eine abenteuerliche Fahrradtour durch die Dünen. Als wir mit dem Tandem unterwegs waren, hat Julia gesehen, wie BMX-Fahrer in einen Weg eingebogen sind. Sie wollte dann unbedingt schauen, wohin der Weg führt, obwohl ich Zweifel hatte, dass er für ein schweres Tandem geeignet war. So kam es dann auch. Irgendwann musste ich das Tandem schieben und Julia laufen. Wir hatten uns zudem verlaufen. Julia hatte Sorge, dass wir nicht zurück finden könnten. Aber ich hatte natürlich eine grobe Orientierung und konnte ihr Sicherheit geben. Ich denke, dass ihr diese Situation mal wieder gezeigt hat, dass sie sich auf ihren Papa hundertprozentig verlassen kann. Es war ein besonderes Papa-Tochter-Erlebnis, das uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Badesee auf Schiermonnikoog
Julia ist mit ihrem Papa natürlich auch zum Badesee gefahren. Ideal für eine Runde im oder auf dem See: und zwar mit dem Kanu.

War es der erste Urlaub für Euch beide im Zweigespann?
Nein, aber es war der erste richtige Urlaub seit langem.

 

Würdest Du anderen Flechtwerk-Vätern diesen Papa-Kind-Urlaub auf Schiermonnikoog empfehlen?
Ja! Er ist super für alle, die gerne in der Natur unterwegs sind, es ruhig und beschaulich mögen. Die Uhren ticken dort wirklich langsamer. Vieles geht auf Vertrauensbasis. Niemand auf der Insel schließt zum Beispiel sein Haus ab. Für den Aufenthalt im „Schierlicht“ ist natürlich von Vorteil, wenn man gerne herumwerkelt. Als wir dort waren, wurde gerade ein Hühnerstall gebaut und gepflastert. Christine und Lothar haben auch ein tolles Händchen für Kinder. Sie haben uns wirklich herzlich aufgenommen. Als Lothar meine Tochter bei der Abreise fragte, ob wir wiederkommen würden, hat sie spontan geantwortet: Nächstes Jahr! Ich hätte nichts dagegen, wobei es natürlich auch noch andere schöne Urlaubsorte gibt.

 

Drachen Schiermonnikoog
Drachen los!

Welche Unterstützung hast Du bisher über das Urlaubsangebot hinaus von „Mein Papa kommt“ erhalten?
Ich nutze das Angebot, bei ehrenamtlichen Gastgebern zu übernachten. Mittlerweile bleibt auch meine Tochter über Nacht. Bei meinem ersten Gastgeber lief es leider nicht so gut. Aber die Flechtwerker haben mir einen anderen Gastgeber vermittelt, der sehr nett ist. Es hat sich schnell ein familiäres und vertrauensvolles Verhältnis entwickelt. Julia fühlt sich ebenfalls sehr wohl. Außerdem hat mir Annette beim pädagogischen Eltern-Coaching hilfreiche Tipps gegeben, jetzt zum Beispiel für die Einschulung. Denn Julia kommt nach den Sommerferien in die erste Klasse.

 

Die Fotos hat uns Ulrich zur Verfügung gestellt.

Ausgezeichnet vom „Land der Ideen“-Wettbewerb

Eine hochkarätig besetzte Jury wählte „Mein Papa kommt“ aus rund 1.000 eingereichten Bewerbungen aus.

Das Programm Mein Papa kommt der Flechtwerk 2+1 gGmbH zählt zu den 100 innovativen Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2017. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte Mein Papa kommt unter rund 1.000 eingereichten Bewerbungen aus. Annette Habert, Initiatorin des Projektes, nahm am 26. Juni 2017 bei der Preisverleihung in Berlin die Auszeichnung der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ entgegen. Wer sie kennt und ab Minute 1:50 gut aufpasst, kann sie im Video zur Preisverleihung entdecken!

 

„Ich finde es angemessener, nicht von preiswürdigen Ideen, sondern von preiswürdigen ‚Erfindungen’ im eigentlichen Sinne zu sprechen“, betont Annette Habert. „Wir haben etwas ‚gefunden’, das in der Luft lag: neue Lösungen, um nach Trennungen für Bindungssicherheit zu sorgen. Das ist tatsächlich eine tolle Auszeichnung wert und wir freuen uns sehr! Besonders über das mit der Auszeichnung verbundene Vertrauen der Jury in unsere Arbeit.“

 

„Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“

Alle 100 Projekte, die unter diesem Jahresthema ausgezeichnet wurden, geben Antworten auf drängende gesellschaftliche Fragen der Zukunft. Das Programm Mein Papa kommt reiht sich ein in innovative Projekte wie „Medizincontainer für Flüchtlinge“, „Prothesen aus dem 3D-Drucker“ und „discovering hands – Brustkrebsfrüherkennung durch blinde Frauen“.

 

Wir von Mein Papa kommt sind nur die Ideengeber. Jede Erfindung ist nur so gut wie ihre Umsetzung. Ohne Spendengelder und bürgerschaftlich engagierte Gastgeber in ganz Deutschland wäre unsere Arbeit nicht möglich! Erst durch ihre Offenheit für neue Lösungsansätze und ihre Offenherzigkeit dem zunächst fremden Vater oder der fremden Mutter gegenüber wird es möglich, dass sich unsere Idee entfalten kann und Kinder mit zwei Elternhäusern mit beiden Eltern gut verbunden bleiben können. „Wir können Jahresberichte schreiben, Vorträge halten, die Jugendämter und Familiengerichte mit unserem Programm beeindrucken – aber wer dem Vater oder der Mutter letztlich eine Türe öffnet und dadurch einen regelmäßigen, bindungsfördernden Eltern-Kind-Kontakt ermöglicht, ist immer der Gastgeber!“, betont Jobst Münderlein, Geschäftsführer der Flechtwerk 2+1 gGmbH.

 

Mutig vorausgehen

Ideen werden aus Not geboren. Weil es Ideen braucht, um Auswege zu suchen, wenn das Leben in die Enge gerät. Mein Papa kommt gäbe es nicht, wenn nicht ein achtjähriger Junge die Idee gehabt hätte, mit einem schambesetzten Thema an die Öffentlichkeit zu treten, als er selbst keine rettende Lösung hatte: „Mein Papa schläft im Auto, wenn er mich besucht. Kannst Du da was machen?“ Lassen wir uns anstecken von dem Mut dieses kleinen Jungen! Zeigen wir uns einander mit unserer Not und unserem Scheitern und rechnen wir mit der Ideenvielfalt der anderen!

 

Welche neuen Ideen könnte es nun in der Politik geben?

Wie wäre es, wenn die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Ideengebern in deren gemeinnützigen Engagement kostenfreie Werbezeit zur Verfügung stellen würden?

Wie wäre es, wenn es nicht nur für Künstler eine „Künstler-Sozialkasse“ gäbe, sondern auch für Sozialunternehmer, damit preisgekrönte Ideengeber in ihrem gesellschaftlichen Engagement nicht am Ende selber von Altersarmut bedroht sind?

 

Welche Ideen habt Ihr für die Politik? Schreibt einen Kommentar oder eine Email an info@mein-papa-kommt.de

 

Nur wer sich hervorwagt, kann etwas bewirken!

Zu Gast bei Gastgebern

Wer engagiert sich eigentlich für „Mein Papa kommt“? Und warum? Zwei Münchener Gastgeber haben uns zu sich nach Hause eingeladen und von ihren Erfahrungen erzählt.

„Mein Haus ist offen“

Die drei Kinder von Barbara Baum sind schon lange aus dem Haus. In ihrem mehrstöckigen Reihenhaus im Stadtteil Bogenhausen ist daher viel Platz für Gäste. Schon immer lebt Frau Baum nach dem Motto des „offenen Hauses“. So vermietet sie immer wieder mal zwei der ehemaligen Kinderzimmer für wenig Geld an Studenten. Und auch wenn Verwandte und Bekannte oder deren Kinder mal einen Unterschlupf für einige Zeit brauchen, öffnet sie gerne ihre Tür. Daher war sie gleich begeistert, als sie über einen persönlichen Kontakt von der Initiative Mein Papa kommt erfuhr. Und meldete sich an.

 

Gastgeberin Mein Papa kommt
Barbara Baum hat einen großen Garten, in dem der Papa mit seinem Kind toben kann.

Für Flechtwerk-Eltern stellt sie das dritte ehemalige Kinderzimmer zur Verfügung. In dem großzügigen Raum gibt es neben einem großen Bett eine Schlafcouch und viele Brettspiele und Kinderbücher. Sogar mit einem Kleinkindbett könnte Frau Baum durch ihre Enkelkinder aushelfen. Einem Aufenthalt mit Kind steht also nichts im Wege. Im Gegenteil, Frau Baum würde sich sehr freuen! „Allerdings habe ich erst ein einziges Mal einen Vater als Gast empfangen“, berichtet sie. Ein anderer Vater hatte sich bei Frau Baum vorgestellt, dann aber doch nicht von der Übernachtungsmöglichkeit Gebrauch gemacht. Sie vermutet, dass ihr Haus zu weit entfernt vom Wohnort des Kindes liegt. Und ein dritter Vater hatte Kontakt aufgenommen, dann aber wieder abgesagt, da der geplante Umgangstermin von der Mutter des Kindes abgesagt worden war.

 

Frau Baum hat Verständnis für die missliche Lage der Väter und ist auch interessiert an den persönlichen Geschichten. „Ich würde mich aber nie einmischen“, betont sie. „Und natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn ein Vater oder eine Mutter regelmäßig zu mir käme. Denn es ist mir eine Herzensangelegenheit, mich zu engagieren.“

 

„Einfach mal jemandem Raum schenken“

Zu Bernd Hawe kommen schon seit dem Jahr 2014  Väter zu Besuch, aber keiner von ihnen regelmäßig. Manchmal hat er einige Wochenenden hintereinander Gäste, dann wieder einen längeren Zeitraum keine Anfragen. Er bekommt die ganzen Geschichten und teilweise Dramen rund um die Organisation des Papa-Wochenendes in München mit. „Die Väter müssen so viel arrangieren und ärgern sich, wenn es nicht so rund läuft. Ist doch toll, wenn die Väter dann wissen, dass dank Mein Papa kommt wenigstens die Übernachtung geregelt ist!“

 

Gastgeber Mein Papa kommt
Bernd Hawe räumt gerne für „seine“ Väter – und auch deren Kinder oder Partnerinnen – sein Bett.

Mit kurzfristigen Absagen hat der Gastgeber kein Problem. Und er sieht sich durch die Gäste überhaupt nicht eingeschränkt. Den Vätern überlässt er während der Besuchszeit sein geräumiges Schlafzimmer und zieht sich selbst in das Wohnzimmer mit Schlafcouch zurück. Wenn er seinen Gast nicht persönlich in seiner Zweizimmerwohnung mitten in München empfangen kann, bittet er einen Nachbarn um die Schlüsselübergabe. „Bisher lief jeder Besuch ganz unkompliziert ab. Alles wird immer tiptop hinterlassen. Es klappt einfach, den Raum zu teilen“, schwärmt er.

 

Seine Gäste beschreibt er als sehr unaufdringlich und dankbar. „Bei einem Vater habe ich mit der Zeit rausgehört, dass er gerne auch mal seine neue Partnerin mitnehmen würde. Und am liebsten auch sein Kind über Nacht bei sich hätte. Für mich kein Problem. Ich habe sie gleich alle drei eingeladen!“ Und da die neue Partnerin nicht bei der Mutter des Kindes willkommen ist, frühstückt Bernd Hawe mit ihr, während der Vater sein Kind bei der Mutter abholt. „Auch die Schwester oder ein Freund des Vaters sind schon bei mir untergekommen, wenn sie die den Vater begleiten wollten.“

 

Er kennt die Initiative noch aus den Anfangszeiten, als Annette Habert zunächst aus einem privaten Engagement heraus eine Lösung für anreisende Trennungsväter suchte. Bis heute spürt man die Leidenschaft, mit der er hinter seinem ehrenamtlichen Engagement steht. Natürlich freut er sich, wenn er durch kleine Aufmerksamkeiten von seinen Gästen überrascht wird. Mal ist es eine Teemischung, mal ein kleiner Gutschein. „Einmal habe ich eine selbstgemalte Dankeskarte von einem Kind bekommen. Da geht einem natürlich das Herz auf!“

 

 

Überall, wo Kinder leben, suchen wir Gastgeber!

Möchtest auch Du Gastgeber werden?  Oder es Freunden empfehlen? Hier geht es zur Anmeldung:

 

 

Gastgeber werden

 

 

Im nächsten Newsletter würden wir gerne Gastgeber vorstellen, die einen Vater über einen längeren Zeitraum unterstützt haben. Dürfen wir ein telefonisches Interview mit Dir führen? Bitte komm auf uns zu!

Gastgeber gesucht!

Hier findet Ihr unsere aktuellen Gastgeber-Gesuche. Schaut rein! Vielleicht kennt Ihr ja jemanden, der genau dort wohnt und gerne Gastgeber werden möchte.

Sharing is Caring!

Ihr wohnt nicht in Aurich oder Saarbrücken? Aber vielleicht Tante Rosi oder der ehemalige Arbeitskollege Ahmad? Oder Tante Rosi kennt jemanden, der dort wohnt. Deshalb: Bitte weiterleiten über die Emailfunktion oder teilen auf Facebook.

 

Danke im Namen der Kinder mit zwei Elternhäusern!

 

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Gastgebersuche "Mein Papa kommt"

Unser Geschenk zum Vatertag

Gewinn eine Comic-Story exklusiv für Dich und Dein Kind. Unser Cartoon-Zeichner illustriert Euer ganz persönliches Erlebnis.

Ein Cartoon von Dir und Deinem Kind. Das wäre doch was! Zum Vatertag schenken wir von Mein Papa kommt zwei Vätern ihren ganz persönlichen Comic. Illustriert wird die Geschichte von dem Cartoon-Zeichner Marcello, der für uns bereits kleine Comics gezeichnet hat.

 

So kannst Du mitmachen:

Welcher Moment oder welche kleine Geschichte verbindet Dich von Herzen mit Deinem Kind? Ganz gleich, ob es ein lustiges oder trauriges Erlebnis ist. Schreib uns in ein paar einfachen Sätzen per Email, welcher Moment Dich besonders berührt hat. Zwei Geschichten, die uns am meisten beeindrucken, werden von Marcello als Mini-Comic mit drei bis vier Bildern illustriert. Mit etwas Glück kannst Du  Deinem Kind schon bald eure Geschichte als Comic schenken.

 

Wenn Du das große Los gezogen hast, erhältst Du den Comic als gerahmtes Unikat. Stell Dir vor, wie stolz Dein Kind sein wird! Die Bildergeschichte wird Euch immer an diesen einen besonderen Moment erinnern. Und vielleicht ist es der Anfang einer Comic-Serie, die ihr von nun an weitermalt. Natürlich werden wir den Comic im Mein Papa kommt-Blog veröffentlichen. Anonym versteht sich. Die Bildrechte bleiben bei Mein Papa kommt. Aber Du bekommst den Comic auch als Druckdatei.

 

Einsendeschluss ist der 8. Juni 2017.

 

Los geht’s!

Deine Geschichte schickst Du an boehm@flechtwerk-ggmbh.de mit dem Betreff „Comic Vatertag“.

 

Das Team von Mein Papa kommt wünscht viel Glück!

 

Comic-Figur Mio "Mein Papa kommt"Comic-Figur Mia "Mein Papa kommt"

 

… die beiden Flechtzwerge Mio und Mia natürlich auch!